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Am 20.04.2013, einem ungemütlich kalten und verregneten Tag, machte sich der Musikzug frühmorgens mit drei Sprintern der Feuerwehr auf den Weg, die Reise durch Europa zu beginnen. Nun ja, ganz so lange wie Sie vermuten dauerte die Fahrt nicht. Ganz Europa ist ja bekanntlich von Freiburg aus schnell zu erreichen….. Ja genau, ca. eine halbe Stunde Fahrt… und wir sind angekommen im Europa-Park. Pünktlich um 9:00 Uhr waren wir dort um unsere Eintrittskarten entgegenzunehmen. Das Wetter hatte sich leider immer noch nicht verbessert… Es regnete und war kalt. Aber das konnte unserer guten Laune nichts anhaben. Wir waren froh, dass wir die „neuen“ Parkas der Feuerwehr anziehen konnten, die uns wärmten und den Regen abhielten. Die Parkas der Feuerwehr sind übrigens fast identisch mit den Parkas der Angestellten im Europa-Park, so dass der ein oder andere Musikzügler von Gästen im Park tatsächlich verwechselt wurde…. Endlich im deutschen Teil des Parks angekommen, schwärmten die Musikzügler in alle Richtungen aus, um die Fahrgeschäfte der europäischen Länder ausgiebig zu erkunden und zu nutzen. Wir hatten Glück, inzwischen hatte es aufgehört zu regnen und der Andrang an den Fahrgeschäften hielt sich in Grenzen, so dass wir in kürzester Zeit unseren Adrenalinspiegel mehrfach in die Höhe jagen konnten. Wir wanderten von Deutschland durch die Schweiz über Finnland nach Skandinavien um uns im Rollercoaster „Blue Fire“ zu vergnügen. Wer diesen noch nie gefahren ist und nicht weiß, was auf ihn zukommt, hat einen Riesenspaß. Der Rollercoaster beschleunigt in nullkommanix von 0 auf 100. Wow!!! Magenkribbeln ist hier vorprogrammiert und nach dem Start geht es auf und ab und rum und num… Super, da müssen wir doch gleich nochmal mitfahren…Direkt daneben erblickt man eine gigantische Holzachterbahn, auf der die Wagons mit viel Krach hinabsausen. Diese Attraktion ist erst einmal eine unglaubliche Sehenswürdigkeit, allein der Eingang mit den Wikingern ist beeindruckend und die Konstruktion der Achterbahn sowieso. Auch wenn die Bahn ein bisserl harmlos erscheint, hat sie es doch in sich. Die Freude bei der Berg und Talfahrt ist groß!! Jetzt müssen wir uns aber sputen, damit wir pünktlich am Ausgang zum Treffpunkt kommen. Aber in Russland machen wir dennoch kurz Halt um mit der Euro-Mir rückwärts die Schienen herunterzusausen. Jetzt aber los, der Auftritt rückt näher. Die Instrumente aus dem Hänger geholt und los geht’s zum Pavillon. Es ist immer noch zugig und kalt. Leider!! Wir geben unser Bestes und spielen viele flotte Stücke. Applaus wird uns geschenkt, obwohl bei dem Wetter leider nur wenig Parkbesucher bei uns verweilen, da das Wetter einfach zu ungemütlich ist. Dennoch zeigen wir uns von unserer besten Seite und spielen unser Programm zu Ende, wie es vereinbart war, sogar länger als eine Stunde. Nach unserem Auftritt im Freien sind wir sehr durchgefroren (trotz Parka) und wärmen uns in einem Restaurant in Italien bei italienischen Köstlichkeiten wieder auf. Mmh, da fühlt man sich doch gleich wieder gestärkt und ist fit für die nächste Achterbahn-Herausforderung. Genug der Wärme, jetzt wird wieder ausgeschwärmt zu den nächstgelegenen Fahrgeschäften. Der Euro-Sat ist nur ein paar Schritte entfernt, danach lockt uns die höchste Achterbahn im Park namens Silverstar gleich zweimal hintereinander. Da bleibt einem doch fast die Luft weg. So halten wir unseren Adrenalinspiegel immer auf derselben Höhe und vergessen dadurch, dass es eigentlich ein kalter ungemütlicher Tag ist. So haben wir alle unseren Spaß und können sagen, der Ausflug nach Europa war sehr gelungen. Da gehen wir nochmal hin.

Stephanie Mahler